Cardiolotse – Entwicklung eines Versorgungsmodells zur Verbesserung der poststationären Weiterbehandlung am Beispiel kardiologischer Erkrankungen


Das Innovationsfondsprojekt „Cardiolotse – Entwicklung eines Versorgungsmodells zur Verbesserung der poststationären Weiterbehandlung am Beispiel kardiologischer Erkrankungen“ wurde in der Kategorie neue Versorgungsformen vom Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) über eine Projektlaufzeit von drei Jahren mit etwa 4,6 Millionen Euro gefördert. In Zusammenarbeit mit der AOK Nordost als Konsortialführer und der Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH als Konsortialpartner wurde ein Versorgungsmodell für eine verbesserte Weiterbehandlung nach einem Klinikaufenthalt entwickelt. Medizinisches Fachpersonal mit einer entsprechenden Zusatzqualifikation, sogenannte Cardiolotsen, begleiteten die Patienten mit einer chronischen Herzerkrankung – persönlich und telefonisch – während und v.a. nach einem stationären Klinikaufenthalt. Gesundheitlich kritische Situationen sollten damit frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Mit dem Cardiolotsen wurde so der Ansatz der „sprechenden Medizin“ verfolgt, unabhängig vom sozioökonomischen Status und Herkunft des Patienten.

Key facts


Forschungsfrage

Entwicklung eines Versorgungsmodells zur Verbesserung der poststationären Weiterbehandlung am Beispiel kardiologischer Erkrankungen


Laufzeit/Förderdauer

2018-2022


Gefördert durch

Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA) - Innovationsausschuss


Projektpartner

Vivantes, AOK Nordost


Ansprechpartnerin

Weiterführende Links

Um die Wirksamkeit des Cardiolotsen feststellen zu können wurden die Krankheitsverläufe der Interventionsgruppe mit einer Kontrollgruppe verglichen. So wurde überprüft, inwiefern die Begleitung durch einen Cardiolotsen dazu führen kann, dass die Patienten seltener rehospitalisiert werden. Zudem wurde erfasst, ob sie länger und mit einer höheren Lebensqualität leben.

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