Krankenhausreform in Deutschland: Populationsbezogenenes
Berechnungs- und Simulationsmodell zur Planung und Folgenabschätzung


Wir haben nachgerechnet und ein Szenarien-Modell zur Planung im Krankenhausmarkt veröffentlicht. Die Debatte zu Strukturreformen profitiert von bundesweiten Simulationen mit transparenten Annahmen.

Für das Modell wurden die Leistungsgruppen nach Spezialisierungsgrad und Dringlichkeit in vier Kategorien mit Erreichbarkeitsgrenzen von 30, 45, 90 und 180 Minuten eingeteilt. Im Basismodell erfolgte die Bestimmung der Bedeutung für die Versorgung ausschließlich anhand der Erreichbarkeit für die innerhalb des jeweiligen Erreichbarkeitskorridors lebende Bevölkerung.

In erweiterten Modellen wurden zusätzlich die historische Fallzahl und deren Fallschwere berücksichtigt, um aktuelle Versorgungskapazitäten und bestehende Wahlentscheidungen der Bevölkerung u. a. bezüglich der Versorgungsqualität zu berücksichtigen. Das Modell wurde basierend auf bundesweiten §21-Daten gerechnet und die Auswirkungen der Gewichtung der drei Einflussgrößen (i) Population, (ii) Fallzahl und (iii) Fallschwere auf die Verteilung Versorgungsbedeutung der Krankenhausstandorte ermittelt.

Zur Veröffentlichung im Monitor Versorgungsforschung gelangen Sie hier.